Selbst für Götter noch göttlich
Huber ist eine Ausnahmeerscheinung in Deutschlands Weinwelt. Unangefochten und ohne jegliche Diskussion entstehen hier die besten deutschen Spätburgunder und Chardonnays. Und zwar in jeglicher Kategorie, von Ortswein bis Cru. Malterdingen im Breisgau hat eine bereits 700 jährige Geschichte des Pinot-Anbaus. Die hier einst ansässigen burgundischen Zisterziensermönche kultivierten hier ihre Reben. Seit den 80ern befasste sich Bernhard Huber mit dem Anbau von Top-Burgundern und war einer der ersten in Deutschland, der seine Rotweine unfiltriert abgefüllt hat und in Barriques ausbaute.
Nach seinem viel zu frühen Tod 2014 übernahm Julian Huber aus dem Studium heraus den Betrieb. Und, wie oft üblich wenn die Jungen einsteigen, war er radikal. Die Weine waren mutig laut von der Ganztraubengärung geprägt, die Weißen mutig und laut in ihrer Reduktion. Neue Anlagen wurden extrem dicht gepflanzt mit bis zu 13.000 Rebstöcken pro Hektar. Die Erträge drastisch gesenkt und das Profil der Großen Gewächse kompromisslos geschärft durch gnadenloses Abstufen. So gibt es schlichtweg keinen Wein des Gutes, welcher nicht auf allerhöchstem, internationalem Niveau ist. Das macht die Spitzen Pinots und Chardonnays mittlerweile mit zu den begehrtesten Weinen des Landes und damit sind sie äußerst schwer zu bekommen. So verteilen auch wir die Grand Crus und bieten diese nicht im Onlineshop an. Wohl aber sämtliche andere Weine, die unsere Herzen nicht weniger begeistern. Auch diese Weine zeichnen sich durch größte Fruchtintensität, Dichte, Mineralik und Größe aus.
Huber ist immer genau das, was drin ist: Weltklasse!