Blue Chip Releases vom Weingut Andres
Eine lokale Superpower sind die 2023 Releases von unseren Homies den Andres Brüdern, die zu der „one and only“ Pfälzer Weinszene gehören. Ein Powerhauser, das die Qualitätsschraube immer weiter nach oben drehen. Den Status von "hoffnungsvollen Talenten" haben sie schon längst hinter sich gelassen. Als Winzer aus Deidesheim spielen sie direkt in der Champions League mit. Das Niveau der umliegenden Traditionsbetriebe ist mega hoch, da muss man sich schon strecken, um sich zu etablieren und wahrgenommen zu werden.
Chardonnay Night Fever: Haardter Herzog Chardonnay 2023 Release.
Besonders „bämt“ ihr Chardonnay. Was sie da aus der hohen Qualität des Ausgangsmaterials herausholen ist mehr als berauschend.
Er gedeiht oberhalb des Ortsteiles Haardt und grenzt fast schon ans Waldgebiet. Die Lage besitzt die grandiose Verbindung aus Kühle durch das Klima und Kalkmergel im Boden. Spontan vergoren und ausgebaut in neuen und gebrauchten Barriques der burgundischen Edelküferei Chassin. 40% neues Holz. 16 Monate auf der Vollhefe. In der Nase eine ganz leise Reduktion, wesentlich ruhiger als in den Vorjahren. Frische Hefe und etwas piemonteser Haselnuss, Zitronenzeste, grüner Tee. Ganz edles Holz. Ultra tiefe Nase. Kalkig und weitestgehend unfruchtig. Ein großartiger Spannungsbogen baut sich auf. Kompromisslos mineralisch, viel Schmelz und definitiv der großen Gläßer würdig. Voluminös und permanent beeindruckend. 1.000 Flaschen Produktion.
Idig x Andres. Königsbacher Idig Riesling 2023 Release.
2022er war Weltpremiere. Eine der markantesten Charakterlagen der Pfalz und unbestritten ein wahrer Grand Cru. Hier wachsen auf 6,5 Hektar schon seit dem 14. Jahrhundert Spitzenweine. Geprägt von einem Kalkmassiv fällt der Idig mit bis zu 20% Steigung Richtung Süden. Geschützt von kalten Westwinden durch die Haardt. Der herabfallende warme Wind sorgt für eine gute Durchlüftung und hilft dabei, die Trauben bis in die volle Reife gesund zu halten. Spontanvergärung in einem einzigen Viertelstück, 16 Monate auf der Vollhefe gereift.
Nun aus dem klassischen Jahrgang 2023. Der Wein kommt sehr fein mit viel Ruhe und Eleganz ins Glas. Gelbe Frucht ohne laut zu sein. Etwas Zeste und Curry, rauchige Noten. Glockenklar und tief. Unglaubliche Spannung. Am Gaumen Noten von feiner Hefe, die dem Wein eine frische Cremigkeit verleihen, für Saft und Haptik sorgen. Tief und unverkennbar auf Kalk gewachsen. Erwachsen, fast schon unheimlich, wenn man bedenkt, dass das der erste Jahrgang ist den die Jungs ausbauen. Idig ist jetzt schon groß - dabei steht theoretisch noch die ganze Lernkurve bevor. Und das aus einem wirklich extrem fordernden Jahrgang. Wir legen uns ein paar Flaschen in den Keller, trinken ein paar und freuen uns auf das was noch kommt. Sehr rar.
Sip sip!